American Gods - Staffel 2

American Gods - Staffel 2

Originaltitel: American Gods - Season 2
Genre: Fantasy-Science-Fiction-Serie
Regie: Jesse Alexander • Chris Byrne
Hauptdarsteller: Ricky Whittle
Laufzeit: DVD (455 Min) • BD (474 Min)
Label: Studiocanal
FSK 16

American Gods - Staffel 2   10.07.2019 von Panikmike

In American Gods geht der Kampf der Götter nun auf DVD und Blu-ray in die zweite Runde. Vor knapp zwei Jahren konnte die erste Staffel Fans und Kritiker weltweit begeistern, in unserem Bericht erfährt Ihr, warum die zweite Staffel leider nicht am Erfolg von 2017 anknüpfen kann…

 

Inhalt

 

Odin alias Mr. Wednesday (Ian McShance) versucht nach wie vor einen Krieg gegen die neuen Götter anzuzetteln und versammelt daher die wichtigsten im Haus auf dem Fels. Mit an seiner Seite natürlich sein Gefährte Shadow Moon (Ricky Whittle), der von nun an den kompletten Plan des Allvaters kennt. Odin ist voller Energie und möchte, dass seine alten Weggefährten die neuen Götter und allen voran Mr. World (Crispin Clover) und Technical Boy (Bruce Langley) bekämpfen und vernichten. Doch nicht jeder ist derselben Meinung wie der Allvater, er bekommt eine gute Prise Gegenwind für seine Pläne. Zeitgleich ist der Kobold Mad Sweeney (Pablo Schreiber) mit Shadows untoter Frau Laura (Emily Browning) unterwegs, da diese ihrem Untoten Dasein entkommen möchte, was sich aber als äußerst schwierig herausstellt…

 

Der Einstieg in die zweite Staffel ist ein wenig holprig, was unter anderem an der ersten Folge liegt. Diese ist optisch zwar fulminant, dennoch aber in ihrer Aussage ein wenig leer und unspannend. Über die ganzen acht Episoden fehlt der rote Faden, der zwar in einer gewissen Weise vorhanden ist, aber nicht klar erkennbar. Die Optik im Allgemeinen ist zwar wieder auf hohem Niveau, was aber leider der Geschichte selbst nichts bringt. Der Zuschauer bekommt teilweise Happen präsentiert und fragt sich, warum manche Szenen so bedeutungslos sind. Das Ganze verkommt teilweise sogar in ein „Ist-mir-egal“-Gefühl, sodass man gar nicht mehr zu 100% bei der Sache ist. Die erste Staffel von American Gods war einfach klasse und erzeugte beim Zuschauer ein neues, schönes und wuchtiges Gefühl, leider kann die zweite Staffel dieses Niveau nicht halten. Auch wenn die Drehorte, die Effekte und auch die Schauspieler wieder 1a sind, so fehlt einfach das Mittendrin. Vergleicht man die beiden Staffeln so fällt auch auf, dass den Machern irgendwie die Ideen ausgegangen sind. Staffel 1 konnte mit einer ungewohnten und auch originellen Brutalität punkten, die zweite Staffel wirkt hingegen sehr konventionell.

 

Details der Blu-ray

 

Die Qualität der drei Blu-rays ist dafür wieder einmal erste Sahne. Das Bild ist zu jederzeit sehr farbenfroh und voller Details, es gibt zu keiner Zeit einen Einbruch in der Schärfe oder gar im Kontrast. Der Schwarzwert ist super, alles in allem ist die Veröffentlichung sehr gut gelungen. In Sachen Ton sieht es ähnlich aus, es gibt eine DTS-HD MA Tonspur in Englisch, Deutsch und Französisch. Alle Spuren sind dynamisch und können auch einen schönen Raumklang vorweisen, wenn es die jeweilige Szene zulässt. Die deutsche Synchronisation passt und auch die musikalische Untermalung. An Extras gibt es bei der Verkaufsversion ein Booklet, ein 50-minütiges Comic-Com-Spezial und ein Featurette.

 

Bildergalerie von American Gods - Staffel 2 (10 Bilder)

Episodenguide

 

  • Folge 01 – Haus auf dem Fels
  • Folge 02 – Der Täuscher
  • Folge 03 – Muninn
  • Folge 04 – Die beste Geschichte aller Zeiten
  • Folge 05 – Die Art der Toten
  • Folge 06 – Donar der Grosse
  • Folge 07 – Der Schatz der Sonne
  • Folge 08 – Moon Shadow

Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Obwohl die erste Folge der zweiten Staffel von American Gods noch viel versprach und ich Hoffnung hatte, dass sie ebenso gut wie die erste Staffel sein wird, ging nach und nach alles bergab. Der Weggang von Bryan Fuller, der maßgeblich am Erfolg der ersten Staffel beteiligt war, hinterließ seine Spuren. Alleine schon die Tatsache, dass der Hauptdarsteller Shadow Moon alias Ricky Whittle wie ein unbedeutender Nebendarsteller wirkt, ist mir böse aufgestoßen. Ebenso auch der Punkt, dass es unnötige Füller gibt, zu viele Rückblenden und eine teils magere Story machte es nicht besser. Dennoch wurde ich einigermaßen gut unterhalten und möchte die Serie noch nicht abstempeln, die dritte Staffel muss aber epischer, besser und fulminanter werden, sonst werden viele Fans inklusive mir abspringen. Von mir gibt es 6 von 10 Punkte und eine große Hoffnung auf Besserung.


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