Beat the World

Beat the World

Originaltitel: Beat the World
Genre: Tanzfilm / Drama
Regie: Robert Adetuyi
Hauptdarsteller: Tyrone Brown
Laufzeit: Ca. 92 Minuten
Label: Universum Film
FSK 0

Beat the World   09.01.2013 von Panikmike

Tanzfilme gibt es mittlerweile immer mehr, vor allem was die Tanzstile Hip Hop, Breakdance und Urban angehen. In Beat the World geht es um drei Dance-Crews, die den internationalen Tanzwettbewerb „Beat the World“ in Detroid gewinnen möchten. Wird es die Tanzgruppe Fusion schaffen, gegen den harten Wettbewerb aus Deutschland zu gewinnen?

 

Drei Dance-Crews aus verschiedenen Ländern der Welt bereiten sich auf den internationalen Wettbewerb „Beat the World“ vor. Yuson (Tyrone Brown) gehört zur Tanzgruppe Fusion, die für diesen Wettbewerb sogar einen eigenen Tanzstil entworfen hat. Das 100.000 Dollar Preisgeld könnten jedoch auch andere Gruppen gebrauchen, vor allem die brasilianischen Tänzer mit deren Anführerin Olivia (Kristy Flores). Ihr Freund hat nämlich bei einer Wette verloren und muss daher dem Buchmacher 40.000 Dollar zurückzahlen. Ohne einen Sieg bei „Beat the World“ hat er ein großes Problem. Doch auch die deutsche Gruppe Flying Steps haben ein Auge auf den Wettbewerb geworfen, der Sieg ist ihnen aber wichtiger als die Kohle.

 

Jede der drei Gruppen hat aber Probleme, welche sie während der Vorbereitung lösen muss. Tyrone hat Stress mit seiner Freundin Maya (Mishael Morgan) und streitet sich zugleich wegen einer anderen Frau mit seinen Teamkollegen. Olivia hat natürlich immer die Schulden ihres Teamkollegen im Hinterkopf und die Flying Steps drohen zu zerbrechen.

 

Wer von den drei Crews wird ihre Probleme lösen und den Wettbewerb gewinnen? Oder gewinnt eine andere Crew, weil die drei Favoriten ihre Probleme nicht in den Griff bekommen? Was passiert mit den Brasilianern, wenn ihr Freund seine Schulden nicht bezahlen kann? Und werden sich Yuson und Maya wieder vertragen?

 

Storytechnisch bietet der Film nichts Neues. Wie fast in jedem Tanzfilm geht es nicht nur um die zukünftige Karriere der Tänzer und um viel Geld, sondern auch um Liebe und die Beziehungen zueinander. Leider können die Choreographien des Films nicht überzeugen, da sie nur teilweise gut aussehen und keinen Wow-Effekt erzielen. Wer zum Beispiel Step Up gesehen hat, dem wird Beat the World nicht viel Neues bieten. Die Schauspieler kommen zwar überzeugend rüber, doch das rettet den Film nicht: viele langweilige Szenen, zu wenige Tanzeinlagen und die öden Nebengeschichten machen den Film zu einer sehr unrunden Sache. Schade, denn vor allem die Flying Steps können sehr viel, was hier im Film überhaupt nicht zur Geltung kommt. Schade ist auch, dass nicht mal alle der Crew mitspielen, nur ein Teil der „echten“ Flying Steps sind mit an Bord, die restlichen wurden durch andere Tänzer ersetzt.

 

Qualitativ kann der Film hingegen sehr viel bieten. Das Bild ist scharf und voller Details, farbenfroh und kontrastreich. Der Ton ist ebenso sehr gelungen. Die Beats kommen satt aus den Boxen, der Subwoofer bekommt solide Arbeit und auch die Effektlautsprecher dürfen manchmal etwas von sich geben. Fans von Specials bekommen hier nicht viel geboten. Die ca. 36 Minuten Laufzeit des Bonusmaterials ist nicht besonders gut geworden. Die Interviews mit Cast & Crew sind langweilig und die Featurettes nur bedingt sehenswert. Schade, denn umfangreiche Extras hätten die Wertung des Films wenigstens ein bisschen angehoben.



Cover & Bilder © Universum Film GmbH


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich mag Tanzfilme und bin vor allem von Step Up begeistert. Leider kann Beat the World nicht ansatzweise mithalten, dafür fehlt dem Film einfach zu viel. Klar sind die darin enthaltenen Tanzszenen gut, doch davon gibt es leider viel zu wenig. Ebenso nerven die Nebenhandlungen ein wenig, weil Beat the World diesbezüglich überhaupt keine neuen Ideen einbringt. Eine Liebesgeschichte, Geldsorgen und der Hass auf die Konkurrenz machen keinen guten Film aus! Mich persönlich hat das Werk sogar ein wenig verletzt, da der Deutsche wieder einmal als Stänkerer und Egoist hingestellt wird. Alles in allem ist Beat the World ein Film, den man selbst als Fan von Tanzfilmen ohne schlechtes Gewissen auslassen kann!


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