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Ready or Not 2
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BEWERTUNG |
03.07.2026 von MarSNach den beiden Fortsetzungen Scream 5 und Scream 6 sowie einer Pause von fast sieben Jahren kehrt das Regisseurs-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett zu ihrem Überraschungs-Hit Ready or Not zurück, und beschert Samara Weaving damit eine zweite Runde als Braut auf der Flucht. Dieses Mal ist sie allerdings nicht allein...
Was bisher geschah: Ready or Not - Auf die Plätze, fertig, tot
Gerade erst ist Grace (Samanra Weaving) dem tödlichen Spiel der Familie Le Domas entkommen, schon muss sie sich den Fragen der Polizei stellen, die fest davon überzeugt ist, eine Mörderin gefasst zu haben. Niemand scheint Grace ihre Geschichte zu glauben, nicht einmal ihre entfremdete Schwester Faith (Kathryn Newton), die ihr als Notfallkontakt nach vielen Jahren erstmals wieder gegenübersteht. Schon bald stellt sich jedoch heraus, dass die Familie Le Domas nur eine von insgesamt sechs Familien gewesen ist, die gemeinsam über die Geschehnisse in der Welt herrschen, und nun einen neuen Vorsitz in ihrem Rat zu vergeben haben. Das Problem daran ist nur, dass Grace damit erneut auf der Abschussliste landet, denn ihr Tod ist die Bedingung für den Platz des "Hohen Sitz". Gemeinsam mit Faith muss Grace ein weiteres Mal beweisen, dass sie nicht so einfach zu töten ist, noch dazu wo auch sie die Chance hat, den begehrten Vorsitz zu erhalten. Während unter anderem die Danforth-Zwillinge Ursula (Sarah Michelle Gellar) und Titus (Shawn Hatosy) sowie zahlreiche weitere Anwärter (unter anderem Nestor Carbonell und Kevin Durand) die Jagd eröffnen, wird das Geschehen auf das Penibelste von einem Anwalt (Elijah Wood) überwacht, der höchsten Wert auf die Einhaltung der Spielregeln legt...
Sieben Jahre sind vergangen, seitdem sich Samara Weaving der Familie ihres Angetrauten stellen musste? Gut, dass man das Samara Weaving absolut nicht ansieht. Und noch besser, dass dieser Umstand dem Regie-Duo Bettinelli-Olpin und Gillett herzlich egal ist, denn trotz allem setzt Ready or Not 2 direkt an die Schlussszene des Vorgängers an, und erzählt somit die Geschichte einfach ohne Umschweife weiter. Dabei gelingt es hervorragend, nicht nur den durchaus trashigen Charme sowie den Stil des ersten Teils erneut aufzugreifen, sondern das gesamte Universum rund um die Handlung stimmig zu erweitern. Zudem hält sich Ready or Not 2 brav an die Regeln einer Fortsetzung und präsentiert uns von allem etwas mehr: Mehr beteiligte Figuren (und gleichzeitig noch mehr Stars in den Haupt- und Nebenrollen), ein größeres "Spielfeld" sowie mehr Blut (ja, das ist möglich). Wobei an dieser Stelle erwähnt werden sollte, dass der Film selbst erneut eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten hat, und lediglich das Bonusmaterial der Blu-ray dafür gesorgt hat, dass das FSK18-Siegel auf dem Cover zu finden ist. Im Übrigen allerdings behält Ready or Not 2 das bekannte Konzept bei, und punktet hier vor allem durch den gut aufgelegten Cast, der mit viel Spielfreude die überzeichneten Charaktere zum Leben erweckt, den teils fiesen und rabenschwarzen Humor, ebenso wie die einfallsreichen und äußerst blutigen Ableben der ein oder anderen Figur. Der Überraschungseffekt des ersten Teils bleibt damit zwar komplett aus, eine Menge Spaß macht das Alles allerdings auch in der zweiten Runde - was natürlich auch dem perfekt harmonierenden Hauptdarstellerinnen-Duo Samara Weaving und Kathryn Newton zu verdanken ist, das man nach Ready or Not 2 liebend gerne noch öfter nebeneinander sehen würde. Und nicht zu vergessen Elijah Wood, der ein weiteres Mal in seiner Karriere in einer äußerst skurrilen aber durchaus erinnerungswürdigen Nebenrolle zu glänzen weiß...
Details der Blu-ray
Die Bildqualität der Blu-ray ist hervorragend und liefert ein äußerst detailiertes, scharfes und kontraststarkes Bild. Die Farbdarstellung ist kräftig und natürlich, der Schwarzwert ist sehr gut eingestellt und sorgt dafür, dass auch dunkle Bildbereiche absolut sauber dargestellt werden. Akustisch fährt die Blu-ray dagegen auf Sparflamme, denn abgesehen von der bereits "nur" in einer DTS-HD 5.1 Abmischung vorliegenden Originaltonspur müssen sich alle anderen Synchronfassungen mit Dolby Digital 5.1 Ton zufriedengeben. Dieser leistet jedoch durchaus überzeugende Arbeit und sorgt dank kraftvoller und dynamischer Abmischung sowie knackigem Subwoofereinsatz und gezielten eingesetzten Effekten für eine ansprechende Atmosphäre. Insgesamt ist die Tonspur jedoch etwas leise, was sich aber dank stimmiger Balance und allgemein sauberem Zusammenspiel durch eine einfache Lautstärkeanhebung im Heimkino beheben lässt. Die Originaltonspur wirkt dabei lediglich etwas präziser und dynamischer. Cover & Bilder © 2026 Searchlight Pictures. All Rights Reserved. Das Fazit von: MarS
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