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Sie nannten ihn Jeeg Robot
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BEWERTUNG |
14.02.2017 von GloansBunnyWas dabei herauskommt, wenn wild gewordene Italiener mit zu viel Zeit, zu vielen Ideen und zu viel Mut zur Lücke einen Film drehen, muss man einfach gesehen haben. Was Redakteurin GloansBunny mit Sie nannten ihn Jeeg Robot erlebt hat, lest Ihr hier...
Kann es Jeeg Robot mit einem wahnsinnigen und stink saurem Verbrecher aufnehmen oder wird er ihn zerquetschen wie eine fette Fleischfliege? Wird Alessia jemals erwachsen und sich richtige Freunde aus Fleisch und Blut suchen? Und wie zur Hölle kann sich Enzo mit Strahlenkrankheit und Unsterblichkeit arrangieren? Fragen über Fragen, die Sie nannten ihn Jeeg Robot auf erstaunlich unterhaltsame Weise zu (er-)klären versucht...
Zugegeben, der Titel und das Cover von Sie nannten ihn Jeeg Robot verleitet zur Annahme, es einmal mehr mit einem besonders skurrilen Trash-Streifen zu tun zu haben. Welch Müll sich wohl hinter der irgendwie bekannten Geschichte verbergen mag? Kurz gesagt: Sie nannten ihn Jeeg Robot ist tatsächlich Trash. Filmischer Müll. Unsinn, auf Blu-ray gebrannt. Allerdings ist das abgefahrene Werk aus Italien ein herrlich kurzweiliger, lustiger Mix aus (Anti-)Superhelden-Story, Liebesgeschichte, Action und Drama, das von seinen vielen Hommagen und den grandiosen Sprüchen mit Kultfaktor lebt. Der erfrischende Plot passt wie die Faust aufs Auge zu den unverbrauchten Darstellern. Eine Prise Spiderman, ein bisschen Deadpool, eine gehörige Ladung neuer Ideen und schon ist sie fertig, die neue Perle im Trash-Schatzkästchen.
Technisch betrachtet präsentiert sich Sie nannten ihn Jeeg Robot in ordentlicher Qualität. Die satten Farben transportieren mit nur minimalem Rauschen die wunderschöne Kulissen in und um Rom gekonnt zum Zuschauer. Unaufdringliche Spezial-Effekte, tolle Choreografien und die nachvollziehbaren Dialoge samt passendem Soundtrack runden das positive Gesamtkonzept ab. Im Extras-Bereich der Standard-Versionen warten leider nur der original Trailer, ein Wendecover und eine Trailershow. Sammler und Fans sollten sich das 20 Euro günstige Media-Book zu Gemüte führen, welches neben dem bereits erwähnten Inhalt auch weitere Einblicke in die Produktion gewährt. Ein Booklet mit Interview Gabriele Mainetti, Hinter den Kulissen, Proben der Schauspieler, Storyboard, Tiger Boy – Kurzfilm von Gabriele Mainetti, Deleted Scenes und Outtakes gibt es dort zu entdecken. Sehr empfehlenswert! Cover & Bilder © Pandastorm Pictures GmbH Das Fazit von: GloansBunny
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