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The Mouse Trap
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BEWERTUNG |
17.03.2025 von MarSDank der amerikanischen "Public Domain" Regelung durften wir im Jahr 2023 erleben, wie Winnie the Pooh unter der Regie von Rhys Frake-Waterfield vom gemütlichen Kuschelbär zum mordenden Killer wurde, und damit den Grundstein für ein Disney-inspiriertes Slasher-Universum legte. Ganz unabhängig von den kommenden Werken Peter Pan´s Neverland Nightmare und Bambi: The Reckoning bekommen wir es in The Mouse Trap nun allerdings erst einmal mit einer Killer-Version von Mickey Mouse in seiner Steamboat Willie Variante zu tun...
Alex (Sophie McIntosh) ist Mitarbeiterin im "Fun Haven", einer riesigen Spielhalle. Als sie eines Abends von ihrem Chef Tim (Simon Phillips) gebeten wird, eine zusätzliche Nachtschicht für eine Gruppe Feierwütiger zu übernehmen, ahnt Alex noch nicht, dass es sich bei den Gästen um ihre eigenen Freunde handelt, die für sie eine Überraschungsparty geplant haben. Es dauert allerdings nicht lange, bis der Partymeute die Lust zu feiern wieder vergeht, denn während sie sich im "Fun Haven" vergnügen, hat sich Tim nach einer Vorführung von "Steamboat Willie" in seinem kleinen Privatkino in eine blutrünstige Version von Mickey Mouse verwandelt...
Winnie the Pooh: Blood and Honey hat vorgemacht, wie man sich selbst am besten vermarktet, und es trotz miserablen Kritiken geschafft, sich nicht nur eine große Fanbase zu erarbeiten und dadurch eine Fortsetzung zu ermöglichen, sondern sogar das Interesse an einem noch größeren Slasher-Universum zu wecken. The Mouse Trap versucht nun auf diesen Zug aufzuspringen, stürzt dabei aber leider zurück ins Gleisbett. Nach einem wirklich spaßigen Einstieg, der optisch und akustisch an die Einleitungen zu den Star Wars - Filmen erinnert und gekonnt den Disney-Konzern auf die Schippe nimmt, geht The Mouse Trap nämlich schneller die Luft aus, als diese überhaupt erst angesammelt wird. Satte 60 Minuten des ohnehin nur knapp 80 Minuten langen Films konzentriert sich die Inszenierung fast gänzlich auf die belanglosen, austauschbaren und unsympathischen Figuren und berieselt den Zuschauer mit inhaltsleeren Dialogen, lediglich durchbrochen von ein paar unnötigen und dazu noch inkonsequenten Nebenhandlungsszenen, die die Ereignisse zu einer Art Rückblende werden lassen. Unterdessen versucht The Mouse Trap sich als Horrorkomödie in Szene zu setzen, scheitert damit aber durchwegs auf Grund von schlechten Gags und platten Pointen. Erst zum Finale entscheidet man sich hier doch noch dazu, endlich das zu liefern, was das Publikum eigentlich sehen will. Wenn Mickey dann aber einmal tatsächlich zur Tat schreitet, tut er das jedoch mit vergleichsweise angezogener Handbremse, einfallslos und generisch sowie auch noch unglücklich ausgeleuchtet, was letztendlich nur mäßig Entschädigung für den mühevollen Weg bis dorthin bietet. Als wäre das noch nicht schlimm genug, präsentiert The Mouse Trap zudem auch noch zahlreiche Logik- und Kontinuitätsfehler in der eigenen Erzählung, was nicht unbedingt für den Einfallsreichtum der Macher oder die Qualität des Drehbuchs spricht. Ein paar plumpe Gags auf der Meta-Ebene können da auch nichts mehr retten. Aber Hauptsache eine Post-Credit Szene wird zum Abschluss noch dazu genutzt, das bereits in der Produktion befindliche, offenbar unvermeidliche Sequel The Mouse Trap: Welcome to the Mickeyverse anzuteasern...
Details der Blu-ray
Wie beinahe schon zu erwarten sieht man der Blu-ray die unbestreitbar günstige Produktion durchaus an, denn auch wenn sich das Bild grundsätzlich scharf und angenehm detailliert präsentiert, bleiben Kontrastumfang, Schwarzwert und Farbtiefe hinter den Möglichkeiten des HD-Mediums zurück. Insgesamt bietet The Mouse Trap zwar dennoch ein ordentliches Bild, richtig schön ist das Alles aber nicht. Ähnlich sieht es mit der Tonspur aus, denn diese bleibt ebenfalls komplett frontlastig und zweckdienlich, als dass sie wirklich für Atmosphäre oder überhaupt so etwas wie Raumklang sorgt. Die Dialoge bleiben unterdessen zwar stets verständlich, wirken aber auf Grund der überwiegend schwachen Synchronisation etwas aufgesetzt und künstlich. Cover & Bilder © Lighthouse Home Entertainment - All rights reserved. Das Fazit von: MarS
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