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Codenames Pictures
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BEWERTUNG |
30.12.2025 von 2-PL4Y3R5Vor kurzem hatten wir die beiden Neuauflagen von Codenames und Codenames Duett auf dem Tisch. Nun folgt der dritte im Bunde: Codenames Pictures. Ein Nachzügler, denn das Erscheinungsdatum der Neuauflage dieser Codenames Variante lag ein paar Monate hinter dem Erscheinungsdatum der anderen beiden Varianten, die schon im Sommer 2025 herauskamen. Warum hat das länger gedauert? Macht es irgendetwas anders? Nein, wir wollen kein Clickbait betreiben. Die Neuauflage von Codenames Pictures macht nicht mehr oder weniger neu als die anderen beiden Neuauflagen. Aber hier fassen wir trotzdem nochmal alles Punkt für Punkt zusammen und sagen euch, was wir von Codenames Pictures halten, auch im Vergleich zu den Wort-Varianten.
Du bist nicht mit den Grundregeln von Codenames vertraut? Schau gerne in unsere Rezension der Original-Variante.
Das Material und die Vorbereitung
Während die Original-Variante mit überarbeiteter Wortliste daherkommt, gibt es in der neuen Pictures-Variante auch aktualisierte Bilder, wenn man der Notiz in der linken unteren Ecke auf der Spieleschachtel glauben schenkt. Was das genau heißt, können wir leider nicht sagen, da wir die Originalausgabe nicht in den Händen halten. Sehr deutliche Unterschiede gibt es jedenfalls nicht. Vermutlich wurde nur ein Teil der Bilder überarbeitet oder ausgetauscht.
Die Spielvorbereitung verläuft ganz Codenames-typisch: man teilt sich auf in zwei Teams; jedes Team benennt einen Tippgeber, der Rest des Teams muss raten. Dann werden 20 Karten mit Bildern ausgelegt, in einem 5x4 Raster. Das sind also 5 Karten weniger als in den Codenames Wort-Varianten, bei denen ein 5x5 Raster ausgelegt wird.
Die beiden Tippgeber nehmen sich nun eine zufällige Schlüsselkarte, die anzeigt welche Bild-Karten von Team orange und welche von Team violett erraten werden müssen. Außerdem nehmen sich die Tippgeber die sieben orangenen und violetten Agenten-Plättchen, um anzuzeigen, wenn ein Bild erraten wurde. Weil 5 Bilder-Karten weniger im Raster liegen, gibt es auch pro Team eine Karte weniger zu erraten: 7 statt 8 in den Codenames Wort-Varianten. Die Plättchen der Unbeteiligten und des Attentäters werden ebenso bereitgelegt.
Die Schlüsselkarte zeigt an den Rändern eine orangene oder violette Markierung – das entsprechende Team beginnt und muss deshalb ein Bild mehr erraten. Es erhält also das Plättchen des Doppelagenten und dreht es auf die Seite, welche einen Agenten in Teamfarbe zeigt. Nun kann es losgehen.
Das Spielziel
Wie in allen Codenames Varianten kompetieren die beiden Teams darum, wer als erstes alle seine Bilder-Karten im Raster identifiziert hat. Je besser die Tipps des Tippgebers und insbesondere, je besser sein Team die Tipps des Tippgebers interpretiert, desto erfolgreicher wird das Team sein.
Der Spielablauf
Schade, dass man nicht einfach „Rot 4“ sagen kann, denn alle Bilder sind schwarz-weiß gehalten. Insgesamt ist es gefühlt viel schwieriger Tipps zu geben als in den Wort-Varianten, weil viel mehr Gemeinsamkeiten gefunden werden können, aber eben auch mit den Bildern des gegnerischen Teams.
Nun sind die Ratenden an der Reihe und müssen abliefern. Sie tippen auf die Bilder, von denen sie denken, der Tipp des Tippgebers hätte darauf abgezielt. Solange getippte Bilder wirklich dem eigenen Team gehören, werden Plättchen in Teamfarbe daraufgelegt und es kann weitergeraten werden – so häufig wie die Zahl, die der Tippgeber nannte, plus 1. Wird falsch geraten, ist das gegnerische Team dran und es wird entweder ein Agenten-Plättchen des gegnerischen Teams bzw. ein Plättchen eines Unbeteiligten auf das Bild platziert. Ist das getippte Bild der Attentäter, hat das Team direkt verloren.
Spielmaterial
Cover & Bilder © Cover: CGE/HeidelBÄR Games GmbH / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de Das Fazit von: 2-PL4Y3R5
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Was bereits in der neuen Auflage der Original- und Duett-Variante verbessert wurde, findet man auch bei Codenames Pictures: das Artwork hebt sich durch orange-violett-Töne stark von dem der anderen beiden Varianten ab. Die Schachtel enthält ein Plastik-Inlay, in dem die Komponenten einsortiert werden können. Aber Achtung: das Ganze ist nicht für die vertikale Aufbewahrung im Regal geeignet.
Die Teams sind abwechselnd an der Reihe. Ist man am Zug, legt der Tippgeber los. Er versucht – wie im Original – Gemeinsamkeiten in den Bildern zu entdecken, die durch die Schlüsselkarte dem eigenen Team zugeordnet sind. Und er muss gleichzeitig dafür sorgen, dass diese Gemeinsamkeiten nicht auch in Bildern des gegnerischen Teams zu finden sind; oder noch schlimmer: dass die Gemeinsamkeit auch mit dem Bild des Attentäters vorliegt. Die gefundene Gemeinsamkeit muss dann mit einem Wort beschrieben werden. Dann nennt der Tippgeber eine Zahl, die darauf hinweisen soll, wie viele Bilder diese Gemeinsamkeit haben.




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