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Der Wald von Mystaria
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BEWERTUNG |
14.04.2026 von 2-PL4Y3R5Die Wesen, die sich im Wald von Mystaria herumtreiben, sehen zwar ganz schön knuffig aus, sind aber keinesfalls zu unterschätzen. Sie schuften hart und scheinen stetig damit beschäftigt zu sein, neue Landschaften zu erkunden, Gebäude zu errichten und so ihr Revier zu vergrößern. So oder so ähnlich könnte sich ein Flavor-Text in Der Wald von Mystaria lesen – gäbe es denn einen. Also Klartext: In diesem Spiel baut ihr alle an einer gemeinsamen Auslage, indem ihr Landschaftsplättchen miteinander verbindet und sechs verschiedene Gebäude darauf platziert, die alle unter unterschiedlichen Bedingungen Siegpunkte einbringen. Im Kern handelt es sich also um ein klassisches Plättchenlegespiel. Die Wesen sehen aber, wie gesagt, trotzdem verdammt knuffig aus.
Das Material und die Vorbereitung
Wenig Material bedeutet auch eine schnelle Spielvorbereitung: Die Waldplättchen werden gemischt und als verdeckter Nachziehstapel bereitgelegt. Abhängig von der Spielerzahl wird der Stapel dann um mehrere Plättchen reduziert, die unbesehen in die Schachtel zurückwandern. Zuletzt wird das oberste Plättchen aufgedeckt und als Startpunkt in die Tischmitte platziert, von dem aus alle gemeinsam die Landschaft erweitern. Jedes Waldplättchen zeigt dabei ein 2x3 Raster mit sechs Feldern, die zu fünf verschiedenen Landschaftsarten gehören können: Dorf (rot), Gebirge (hellblau), See (dunkelblau), Wald (grün) und Wiese (gelb).
Das Spielziel
In Der Wald von Mystaria versuchen die Spieler, ihre gezogenen Waldplättchen so geschickt an die bestehende Landschaft anzulegen, dass sich optimale Bedingungen für den Bau ihrer eigenen Gebäude ergeben. Jedes dieser Gebäude bringt am Spielende unterschiedliche Wertungsbedingungen mit sich, die aufaddiert die Gesamtpunktzahl ergeben. Wer am Ende die meisten Siegpunkte gesammelt hat, gewinnt die Partie.
Der Spielablauf
In Der Wald von Mystaria führen die Spieler im Uhrzeigersinn ihre Züge aus, bis das Spielende ausgelöst wird. Dies ist der Fall, wenn entweder der Nachziehstapel der Waldplättchen leer ist oder ein Spieler all seine Gebäude errichtet hat. Ein Spielerzug besteht dabei aus drei einfachen Schritten: Waldplättchen legen (Pflicht), Gebäude bauen (optional) und ein Waldplättchen nachziehen.
Im zweiten, optionalen Schritt darf ein Gebäude gebaut werden. Dieses muss auf einem Feld des gerade platzierten Plättchens oder einem direkt angrenzenden Feld errichtet werden. Grundsätzlich darf in jedem Gebiet nur ein einziges Gebäude stehen (Ausnahme: Brücke) und Gebirgsfelder sind für Bebauung tabu (Ausnahme: Schloss). Doch wozu der ganze Aufwand? Das wird klar, wenn man die Gebäude-spezifischen Wertungen betrachtet. Und wie bereits durch Erwähnen von Regel-Ausnahmen deutlich wurde: auch die Platzierungsregeln der Gebäude weichen voneinander ab. Es folgt also ein Gebäude-Überlick im Rundumschlag.
Die vier Hütten müssen jeweils auf die zugehörige Landschaftsart platziert werden – also auf dieselbe Landschaftsart wie die des Hauptquartier-Platzes, auf dem die Hütte steht. Am Spielende gibt jede Hütte einen Punkt pro Feld in ihrem Gebiet; steht sie in einem Dorf-Gebiet, sind es sogar zwei Punkte pro Feld. Der Baum darf nur in einer Landschaftsart platziert werden, deren zugehörige Hütte bereits gebaut wurde, und gibt zwei Punkte pro Feld in seinem Gebiet. Ebenfalls eng mit den Hütten und dem Baum verbunden ist die Planung um den Einsatz der Brücke: Die Brücke kann Gebiete über Landschaftsfelder anderer Arten hinweg vergrößern, indem sie zwei Gebiete derselben Landschaftsart miteinander verbindet. So kann die Anzahl der Felder eines Gebiets mit eigener Hütte oder eigenem Baum vergrößert und somit massiv Punkte gutgemacht werden.
Hat man seinen Zug beendet, zieht man ein Waldplättchen nach. Sobald eine der beiden Spielende-Bedingungen getriggert wurde, hat jeder Spieler noch genau einen Zug, bevor die Punkte gezählt werden. Da ein Wertungsblock fehlt, sollte man am besten einen Taschenrechner herauskramen. Zum Glück gibt es Smartphones.
Spielmaterial
Und jeweils 4 Sets in Spielerfarbe:
Cover & Bilder © Cover: moses. Verlag GmbH / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de Das Fazit von: 2-PL4Y3R5
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Der Wald von Mystaria kommt in einer kompakten Spieleschachtel daher, deren Inhalt sich auf Plättchen und Holzgebäude beschränkt. Auch wenn dies das einzige Spielmaterial ist, macht beides einen hochwertigen Eindruck: Die Plättchen sind dick und stabil, und der Druck in kräftigen Farben macht einiges her. Theoretisch hätte man auch Karten verwenden können, aber wir haben echte Plättchen bekommen! Die Gebäude aus Holz in den Spielerfarben sind mit schwarzen Linien bedruckt, um deutlich erkennen zu können, um welche Gebäude es sich handelt. Einziges Manko: Es fehlt ein Wertungsblock, der eigentlich Pflicht gewesen wäre, denn ohne schriftliches Festhalten lassen sich die Punkte am Spielende nicht zusammenrechnen.
Jeder Spieler nimmt sich nun ein Hauptquartier-Plättchen sowie alle
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Das 




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