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Next Station: Berlin
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BEWERTUNG |
21.08.2026 von 2-PL4Y3R5Die Next Station Reihe hat es uns angetan. Wir hatten bereits Next Station London, Tokyo und Paris auf dem Tisch, als sie bei HCM Kinzel erschienen sind. Dieser Verlag hat 2025 Insolvenz angemeldet, aber die Next Station Reihe hat überlebt und wurde von Pegasus Spiele übernommen. Pegasus hat nun die Reihe um einen vierten Teil ergänzt, in dem wir uns um die Hauptstadt Deutschlands kümmern: Next Station Berlin. Next Station Berlin kommt mit vielen neuen Herausforderungen und das neue Modul Durchgangseffekte ist voll kompatibel mit anderen Spielen der Reihe. Wir schauen uns hier an was Next Station Berlin anders macht, was es vielleicht besser macht und ob sich der Kauf sowohl für alte Fans der Serie als auch für Spieler, die Next Station gerade erst entdeckt haben, wirklich lohnt.
Das Material und die Vorbereitung
Der Spielaufbau ist gewohnt schnell. Jeder nimmt sich einen Stadtplan. Er ist in 12 durch gelbe Linien getrennte Bezirke unterteilt. Neu ist, dass jede der vier U-Bahnlinien (pink, blau, braun, grün) zwei Start-Stationen hat, eine auf der rechten Seite des Stadtplans (Krone, orange) und einen auf der linken Seite (Bär, lila).
Nun werden die insgesamt 11 Stationskarten gemischt und als verdeckter Nachziehstapel bereitgelegt. Sie zeigen wie gewohnt einen Joker und die vier Symbole Kreis, Fünfeck, Viereck und Dreieck in zwei verschiedenen Farben. In Next Station Berlin haben diese Farben aber eine tiefere Bedeutung, denn sie beziehen sich auf die zwei Startstationen Krone (orange) und Bär (lila) einer jeden U-Bahnlinie. In Next Station Berlin arbeitet man bei jeder Linie an zwei Strecken parallel und kann immer nur die Strecke erweitern, zu der die gerade aufgedeckte Stationskarte passt. Die elfte Stationskarte ist die Doppelweiche.
Nun müssen nur noch die vier Buntstifte verteilt werden und schon geht es los.
Das Spielziel
Wie immer geht es um Siegpunkte. Gewertet wird sowohl nach jedem der vier Durchgänge als auch am Spielende. Die „Basispunkte“ sind dieselben wie sonst auch: Für jede U-Bahnlinie wird gepunktet entsprechend der Anzahl der Bezirke, durch die diese Linie fährt, multipliziert mit der Anzahl der Stationen in dem Bezirk, in der die Linie die meisten Stationen anfährt. 10 extra Punkte gibt es, wenn man die beiden Strecken einer jeden Linie miteinander verbinden konnte. Ebenfalls gewohnt ist die Schlusswertung: 10 Punkte pro erfülltes Ziel und extra Punkte für Stationen mit Umstiegsmöglichkeiten, also Stationen, an die unterschiedliche U-Bahnlinien Halt machen: 2 Punkte pro Station mit zwei Linien, 5 Punkte pro Station mit drei Linien und 9 Punkte pro Station mit vier Linien.
Der Spielablauf
Neben der neuen Anordnung der Stationen auf dem Stadtplan, den neuen Zielen und der neuen Fähigkeiten der Effektkarten gibt es drei wesentliche Neuerungen, welche Komplexität und Spielstrategie maßgeblich beeinflussen können.
Zum einen wäre da die auffälligste Neuerung, welche die Komplexität von Next Station Berlin im Vergleich zu seinen Vorgängern nochmal nach oben pusht: Es gibt zwei Start-Stationen für jede U-Bahnlinie. Man darf aber nicht frei entscheiden, welche der beiden Strecken man verlängert. Dies wird von der Stationskarte vorgegeben: Sowohl für die Bär-Strecke (orange) als auch die Krone-Strecke (lila) gibt es jedes der vier Stations-Symbole einmal, und zwar auf den entsprechenden orangenen bzw. lilanen Stationskarten. Damit muss man planen. Aber es kann natürlich vorkommen, dass nicht jedes Symbol gezogen wird, weil der Durchgang früher endet. Das große Ziel: die beiden Strecken zu einer einzelnen Strecke verbinden, schnellstmöglich. Weil dies extra Punkte gibt und man ab diesem Zeitpunkt die Farbe der Stationskarte ignorieren kann. Man ist also etwas flexibler im weiteren Streckenausbau.
Die dritte Neuerung sind die S-Bahnen. Dabei handelt es sich um eine Sonderfunktion, die mit den Joker-Stationskarten verbunden sind. Mit einem Joker darf man eine beliebige Station mit der aktiven U-Bahnlinie verbinden. In Next Station Berlin zeichnet man danach einen Kasten um die neu angebundene Station: hier fährt auch die S-Bahn durch! Sie zählt dann als zwei Stationen bei der Wertung der Umstiegsmöglichkeiten. Schafft man es diesen Bonus gut auszunutzen, kann man seine Schlusswertung der Umstiegsmöglichkeiten erheblich verbessern.
Spielmaterial
Cover & Bilder © Cover: Pegasus Spiele GmbH / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de Das Fazit von: 2-PL4Y3R5
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Am Spielmaterial hat sich absolut nichts geändert. Derselbe Umfang und dieselbe Qualität: wir erhalten vier Buntstifte, einen Block mit 200 Stadtplänen auf 100 Seiten in typischem Artdesign und einige Karten in der hübschen magnetisch verschließbaren Spieleschachtel. Einziger Unterschied: hier findet man nun das Pegasus Logo, das weiße geflügelte Pferd auf rotem Hintergrund.
Wir spielen eigentlich immer mit den beiden
Jeder Spieler startet mit einer anderen U-Bahnlinie bzw. Stift-Farbe. Nacheinander werden Stationskarten aufgedeckt, wonach Spieler gleichzeitig ihre aktive U-Bahnlinie mit einer Station verbinden können, die dasselbe Symbol wie auf der aufgedeckten Stationskarte zeigt, und zwar nach gängigen Regeln: immer nur die Enden der Linie verlängern, kein Kreuzen von Strecken, keine parallelen Strecken, und nur entlang vorgezeichneter Linien. Sobald die fünfte Stationskarte derselben Farbe (lila oder orange) aufgedeckt wurde, endet die Runde. Es folgt die Wertung der aktiven U-Bahnlinie eines jeden Spielers, die Stifte werden weitergereicht, Stationskarten neu gemischt und die Arbeit beginnt an der nächsten U-Bahnlinie. Nachdem alle Spieler die vierte U-Bahnlinie Linie abgeschlossen haben, endet die Partie mit der Schlusswertung. So weit ist alles bekannt. Was macht Next Station Berlin nun anders?
Die zweite Neuerung ist nicht ganz neu, aber zumindest eine Abwandlung von Altbekanntem: Die Stationskarte „




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